Archiv der Kategorie: Bibliothek: Blog

Birmingham zeigt Web 2.0-Angebot auf YouTube

Die Birmingham Public Library in Alabama (USA) zeigt unter der Überschrift „Social Software“ in einem Animationsfilm auf YouTube ihre Web 2.0-Angebote. Dazu gehören die bekanntesten und beliebtesten Dienste wie Flickr mit Fotos von Veranstaltungen, die Bibliotheksblogs mit neuesten Bibliotheksnachrichten sowie zu den digitalen Beständen der Birmingham PL, das Bibliotheksprofil auf MySpace sowie natürlich das Angebot mit Filmen zu den Bibliotheksaktivitäten auf YouTube. Fazit: Die Kollegen aus Birmingham haben die Herausforderungen des Web 2.0 angenommen!

Link: http://www.youtube.com/watch?v=a3ylfi43N8g

Beitrag von Andreas Mittrowann, auf eine Anregung von June Garcia von Dubberly & Garcia Associates, Atlanta und Denver

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Austaliens erste Unkonferenz

Die Yarra Plenty Regional Library hat Australiens erste „Unkonferenz“ durchgeführt. Unter einer Unkonferenz versteht man eine moderierte und interaktive Zusammenkunft von Fachkollegen, auf der die zu diskutierenden Themen erst vor Ort festgelegt und dann in einzelnen Gruppen bearbeitet werden. Der Begriff wird laut Wikipedia hauptsächlich in der „Geek“-Szene verwendet, also von Menschen mit einem starken IT-Fokus 🙂 Für die Gesamtveranstaltung wird ein grobes Thema vorgegeben.

In Yarra war dies das Thema „Web 2.0 und Bibliotheken“ und so gab es bspw. Workshops zu „Mash-Ups“ (Web 2.0-Werkzeuge werden innovativ miteinander kombiniert), Second Life (die künstliche Zweitwelt im Internet) oder Wikis, den interaktiven Wissensplattformen. Es ist natürlich keine Überraschung, dass auch Web 2.0-Technologien für die Dokumentation der Konferenz verwendet wurden: Ein Konferenzblog enthält erklärende, vor- und nachbereitende Beiträge, eine visuelle Dokumentation kann über YouTube abgerufen werden und Konferenzfotos können über das öffentlich zugängliche Foto-Portal „Flickr“ eingesehen werden. Eine höchst interessante Konferenz und eine nachahmenswerte Methode, auch für uns im deutschsprachigen Raum!

Link: http://l2unconferencemelbourne.blogspot.com/

Beitrag von Andreas Mittrowann

Bibliotheksspiel

Das war ja nur eine Frage der Zeit – in Amerika gehen die Bibliothek in Richtung „zweites Leben“ und beschäftigen sich zunehmend mit dem Spielfaktor Bibliothek.

Wer lernen möchte, was Second Life für Bibliotheken bietet und was spielen mit Bibliotheken zu tun hat, der lese zuerst den Beitrag in ALA TechSource und fahre dann zu dem Symposium vom 22.-24. Juli nach Chicago. Versuchen Sie gar nicht erst, mit Second Life anzufangen: erstens macht es süchtig und zweitens begegnen ihnen merkwürdige Gestalten, um sich dort auszukennen, bitte mindestens 2 Werktage ansetzen!

Beitrag von Kirsten Heinrich 

„WEB2.0-Lernen“ in öffentlichen Bibliotheken

In dem bekannten Wired-Journal ist im März ein Artikel über das Learning2.0-Programm der Public Library of Charlotte erschienen. Eine Anerkennung für Helene Blowers, PLCMC Technology Director , die das Programm entwickelt hat und allen Bibliothekaren zur Verfügung stellt.

In Learning2.0 kann man 23 Dinge lernen – über das Blog und Wiki schreiben, über tags bis hin zu podcasts und allem was da über das web2.0 so geschrieben ist – und vor allem kann man es anwenden – allerdings ist die Fortbildung in Englisch!

Beitrag von Kirsten Heinrich 

365 Photos an 365 Tagen von 365 Bibliotheken

Michael Porter (libraryman-Blog) hat ein Projekt ins Leben gerufen und fordert Bibliotheken auf, sich zu beteiligen. Ziel ist es, an jedem Tag des Jahres ein Photo in der Bibliothek zu machen und in Flickr bereitzustellen. Der Tag ist 365libs. Weitere Information gibt es in der Diskussionsrunde bei Flickr.

Eine schöne Idee – einige Bilder sind wirklich sehr gelungen!

Kirsten Heinrich 

Blogs im Trend

In vielen Zeitungen ist das Thema Web2.0 zur Zeit ganz oben auf der Agenda. In der letzten Woche erschienen im Handelsblatt (12.3.07) „Lernen am Arbeitsplatz“ und „Der Computer wird zum Kollegen“, in der Wirtschaftswoche (9.3.07) „Das Web 2.0 drängt aufs Handy“, im Spiegel (12.3.07) „Fernsehen war gestern“, in der FTD (14.3.07) „Google stößt im Web2.0 an Grenzen“. Natürlich hat die Meldung von der Kooperation der Bayerischen Stabi mit Google Books die Medien stark beschäftigt.

Einen Artikel zum Blogs möchte ich näher erwähnen: am 13.3.07 erschien in der taz ein Interview „Das muss man aufschreiben“ mit den Bloggern Katharina Borchert und Stefan Niggemann. Gesprochen wird viel über den Kernnutzen vieler Weblogs: die direkte Kommunikationsmöglichkeit der Nutzer/Kunden/Leser, die neben den klassischen Medien jetzt boomt und ohne die wiederum vieles gar nicht bekannt würde.
Lesenswert!

Auf dem Bibliothekskongress werde ich in in meinem Vortrag „Informationsspezialisten suchen besser – Dienstleistungen im Web2.0“ (Dienstag, 20.3.2007, 16-18 Uhr, Saal 2) einiges zu Weblogs erzählen.

Kirsten Heinrich

„LESEN, GUCKEN, HÖREN“ – das Jugendblog der Solinger Stadtbibliothek

Typische Jugendblogs gibt es schon in verschiedenen Bibliotheken der Welt. Dort werden spezielle Angebote (News and Youth Services) für die jugendliche Zielgruppe präsentiert und animierend zusammengestellt. Beispielhaft seien die „Grande Prairie Public Library“ oder auch die „Lansing Public Library“ genannt, deren Blogs unter http://lansinglibraryyouth.blogspot.com und
http://ys-gppl.blogspot.com
als klassische Muster gelten können. Ein „Massen-Blog“ hat es kürzlich in London gegeben: Am 17. Oktober 2006 hat die British Library alle Briten aufgerufen, ihren Tagesablauf in einem Internet-Tagebuch aufzuschreiben. Hier können Sie weiterlesen, was es damit genau auf sich hatte: http://www.bl.uk/massblog1.html

Doch schon am 13. Oktober 2006 – also fünf Tage früher – ist ein neues und zur Zeit noch einmaliges Jugendblog in Solingen erfunden worden. Das Blog hat einen eingängigen und einfachen Titel: „LESEN, GUCKEN, HÖREN“. Unter http://blog.jubiso.de bloggen ca. 20 junge Leute (deutlich mehr Mädchen als Jungen!) über Bücher, Filme und andere Medien. Seit dem Start im Rahmen eines Ferienworkshops, bei dem es zu Mittag Pizza gab, sind bis Ende Februar 2007 bereits 149 Beiträge erschienen und 160 Kommentare dazu verfasst worden. Das Blog ist ziemlich lebendig und macht den Jugendlichen ab 12 Jahren sehr viel Spaß. Die Anzahl der besprochen Bücher übersteigt die der Non-Books deutlich, was in der Solinger Stadtbibliothek für Überraschung sorgte. Die von den Jugendlichen vergebenen Kategorien sind zudem fast deckungsgleich mit der Interessenkreisaufstellung der dortigen Jugendbibliothek: Das freut die Kolleginnen in Solingen doch sehr! Die Kids geben sich gegenseitig Lesetipps und vergeben mit Wonne gelbe Sternchen. Täglich von zwei Editorinnen auf verdächtige Beiträge geprüft, hat sich der Solinger Jubiso-Blog bis jetzt als äußerst „sauber“ erwiesen.
Das Blog ist auf der privaten Domain der Bibliotheksdirektorin zu Hause. Sie möchte erreichen, dass junge Menschen, die z.B. gerne lesen, eine moderne Plattform finden, um sich über Medien auszutauschen und dadurch gleich doppelt motiviert werden:
Erst lesen (gucken, hören) wir was – und dann schreiben wir darüber!

Ein Gastbeitrag von Claudia Elsner-Overberg

Kreativer leben in Bibliotheken

Es geht nicht darum, noch ein Cafe in die Bibliothek zu bauen, auch nicht darum ob man Natursteine oder noch mehr Internetterminals kaufen soll – es geht um Lösungswege – um neues kreatives Denken in Bibliotheken, das möchte der Designing Better Libraries Blog erreichen.

Designing Better Libraries is about a great deal more than arranging spaces and selecting furniture.  Design, as we conceive it, is a way of examining library services and reengineering them to make them more accessible to patrons.  You may ask, “Aren’t most librarians already knowledgeable about methods for identifying and implementing services and resources that contribute to a better library?”  Indeed, they are.  But we are entering a time when our traditional techniques for developing new services may be inadequate for serving a new generation of library users with their own unique search behaviors and service expectations.  To address these changes, we advocate a kind of design thinking informed by processes developed by major design firms and design schools that emphasizes a novel approach to devising and implementing new ideas in libraries.

Wie ich finde, ein interessanter Ansatz, mal sehen, was der neue Blog  so zu berichten weiß!

Kirsten Heinrich

Der Opac als Weblog

Casey Bisson hat den Mellon Award für Technology Collaboration für die Erabeitung eines WPopac – ein Opac als Weblog – für die Plymouth State University’s Lamson Library, bekommen!  Einen schönen Kommentar können Sie in der ALA TechSource lesen, wie immer von Karen G. Schneider.

Tim Spalding von LibraryThing stellt nun auch noch den traditionellen Opac in Frage „Is your Opac fun?„?

K. Heinrich