Archiv der Kategorie: Bibliothek: Blog

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Viel Spaß dabei!

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Kopenhagen und Aarhus überarbeiten ihre Websites

Im Dezember 2008 haben die beiden dänischen Stadtbibliotheken in Kopenhagen und Aarhus eine strategische Kooperation vereinbart. Jetzt präsentierten beide Bibliotheken vollkommen überarbeitete Homepages, die in einer Kooperation mit dem Dansk BiblioteksCenter (dbc) entstanden sind. In der Pressemeldung werden insbesondere die stark ausgebauten Web 2.0-Funktionalitäten hervorgehoben: So ist es jetzt möglich, jede Meldung zu kommentieren, zu bloggen und die verschiedensten Inhalte der Website via RSS-Feed zu abonnieren.

Darüber hinaus wird die verbesserte Suche in den Vordergrund gestellt, die jetzt physische und digitale Medien komplett umfasst. Sie wird – ähnlich wie auf der Website der Stadtbibliothek Amsterdam und sehr prägnant und genauso einfach wie bei Google aussehend – ganz oben auf der Website angeboten. Suchtipp: Geben Sie einfach einmal den Begriff „vand“ (Wasser) ein. Langfristig sollen die Bibliothekskunden die Möglichkeit erhalten, die jeweilige Website stark an ihre eigenen Informationswünsche anzupassen. Schließlich sollen die enthaltenen Medien-Empfehlungen via Open Source von anderen Bibliotheken übernommen werden können, falls diese dem Konsortium beitreten.

Links:
www.aakb.dk
www.bibliotek.kk.dk

Beitrag von Andreas Mittrowann

Toronto positioniert sich mit lokaler Musik

Wie schaffen es Bibliotheken, sich in der aktuellen Medienwelt mit eigenen, unverwechselbaren Angeboten zu positionieren? Eine Möglichkeit ist das aktive Einbringen in bestehende Services wie Facebook, so wie es dänische Bibliotheken in der jüngsten Zeit aktiv betreiben – dazu gehören beispielweise die Kollegen in Nørrebro, Gladsaxe und Aabenraa. Ein weiterer Weg sind Angebote, um sich mit den aktuellen Entwicklungen im Web 2.0 kritisch auseinanderzusetzen, wie es beispielsweise die Stadtbücherei Stuttgart mit ihrem Festival zum Datenschutz tut: http://www5.stuttgart.de/stadtbuecherei/MeineDaten/

Die Toronto City Library hat sich für eine weitere Möglichkeit über die direkte Verknüpfung mit den „klassischen“ Medienangeboten entschieden: Das Blog „Make some noise“ ist ein digitales Begleitangebot zum gleichnamigen Festival, das sich auf lokale Musik konzentriert. Auf diesem Weg werden klassische Bibliotheksangebote mit digitalen verbunden: „Toronto Public Library’s Local Music Collection includes music from across Canada, with a focus on the Toronto area. CDs are located in 20 branches and can be reserved for pick up at your local library.“

Gleichzeitig bearbeitet die Bibliothek damit die Aufgabenstellung, sich in der veränderndern Musikmedienwelt zu behaupten: An vielen Orten wandern immer mehr junge Kunden zu digitalen Angeboten ab – die lokale Musikszene ist ein wichtiger Ankerpunkt für die Bibliothek. Die Toronto City Library arbeitet zur Qualitätssicherung mit dem Anbieter Soundscapes zusammen, der wiederum Communities in MySpace, Facebook, Twitter und YouTube betreut. Ein schönes Beispiel für ein Konzept, bei dem alle gewinnen: Bands, Hörer, Bibliothek und lokaler Anbieter.

Link: http://torontopubliclibrary.typepad.com/make_some_noise/about.html

Beitrag von Andreas Mittrowann

OCLC Report zur vernetzten Welt

Ein neuer OCLC Report mit dem Titel:“Sharing, Privacy and Trust in our networked world ist erschienen. Thematisch geht es um die soziale Vernetzung und Partizipation durch das Internet und die Rolle, die Bibliotheken dabei spielen (könnten). Basierend auf einer Umfrage in Canada, Frankreich, Deutschland, Japan, England und den USA.

Kritikpunkt der Bloggerin  Jenny Levine ist der Umgang von OCLC mit eben diesem Thema – keine öffentliche Diskussions- oder Kommentar Möglichkeit zum Report ist möglich, kein Blog weit und breit – soweit OCLC zum Thema „soziales Netzwerken“!

Beitrag von Kirsten Heinrich 

Biblio-Blogger Umfrage 2007 und Fortbildung online

Meredith Farkas, Bibliothekarin, Autorin (Social Software in Libraries: Building Collaboration, Communication and Community Online ) und „Bloggerin“ (ist das eigentlich ein schönes Wort?) hat die Ergebnisse einer Umfrage unter Bloggern: d.h. aktiv bloggenden Bibliothekar/Innen, veröffentlicht.  Hier eine kurze Zusammenfassung:

Mehr Frauen als Männer schreiben Weblogs (66 -33%)

37% sind zwischen 31 und 40 Jahren

71% haben einen akademischen, bibliothekarischen Abschluss (MLS, MLIS, MSIS), 62% haben neben dem Bibliotheksstudium keinen weiteren MA.

14% der Blogger kommen aus großen wissenschaftlichen Systemen, knapp gefolgt mit 13,6% aus großen öffentlichen Bibliotheken 

15% sind im Auskunftsdienst tätig

Weitere Ergebnisse, wie z.B. Einstellungen und Verhalten der Blogger wird sie in Kürze veröffentlichen.

 Fortbildung gefällig?

Außerdem gibt Meredith Farkas den tollen Hinweis, dass viele Reden und Sessions der ALA Spiele Symposiums, das im Juli stattgefunden hat, online zur Verfügung gestellt wurden. Die Videos und mp3-Mitschnitte der sessions kann man in ALA Techsource hier anschauen/hören!

Kirsten Heinrich 

Die 25 besten bibliothekarischen Weblogs

In einem Artikel der online education database über die „Top 25 Librarian Blogs“ ist der meist besuchte bibliothekarische Weblog das „librarian.net“ von Jessamy West: „a sometimes librarian, sometimes writer, sometimes blogger, and sometimes technology instructor/consultant“.

Maßstab war die Anzahl der Blogbesuche und der links zu diesem Blog, ausgewertet wurden Blogs, die auf der DMOZ Seite: Library and Information Science : Weblogs   genannt werden (Globolibro und netbib sind hier z.B. noch nicht dabei).

Interessant ist die Liste auch, um Vergleiche anzustellen und ein paar neue Ideen zum Lesen zu bekommen!

Kirsten Heinrich 

San Francisco mit Zeitschriften-Blog

Das „Herb Caen Magazines and Newspapers Center“ der San Francisco Public Library (USA) betreibt seit Juni 2007 ein eigenes Blog mit Nachrichten zur Arbeit und den Projekten dieser Abteilung. Aktuelle Ereignisse wie der Unabhängigkeitstag am 4. Juli, Sportveranstaltungen oder die in den USA sehr beliebte Familienforschung werden als Anlass genommen, die umfangreichen Dienstleistungen dieser Bibliotheksabteilung vorzustellen.

Namensgeber Herbert Eugene Caen arbeitete seit den 1930er Jahren als Kolumnist für den San Francisco Chronicle und gewann 1996 den Pulitzer-Preis. Er starb im Februar 1997.

Link: http://sfplmagsandnews.blogspot.com/

Beitrag von Andreas Mittrowann

Auckland nutzt Web 2.0 für Ausstellung

Die Hokianga-Region liegt auf der Nordinsel Neuseelands und wird von den Maori wegen ihrer besonderen Bedeutung unter anderem auch „Quelle des Mondlichts“ genannt. Die Auckland City Libraries in Neuseeland widmen diesem Gebiet nun eine Ausstellung zur Geschichte, den Menschen, der Natur und ihrem symbolhaften Charakter.

Die Bibliothek verleiht der Schau einen deutlichen Mehrwert über Web 2.0-Anwendungen: Das Ausstellungsblog versorgt interessierte Bibliothekskunden mit aktuellen Nachrichten und ist offensichtlich als Kooperationsprojekt zwischen Kunden und Mitarbeiter/innen entstanden, während Filmdokus auf YouTube u. a. die Ausstellungseröffnung und eine Vortragsserie zur Ausstellung präsentieren.

Link: http://www.aucklandcitylibraries.com/maori/hui

Beitrag von Andreas Mittrowann

Five weeks to a social library

Meredith Farkas (Fernlernbeauftragte der Norwich University Library) berichtet in TechEssence über eine – uns allen wohl bekannte Herausforderung des Alltags – man sitzt bei der Arbeit, will endlich in Ruhe DEN neuesten, wichtigsten und spannendsten  Fachartikel lesen – und dann kommt ein Benutzer/Kollege/Telefonklingeln etc. Abends, wenn man den Schreibtisch aufräumt, liegt der Artikel immer noch da … Sie beschreibt sehr schön, den Anspruch, den man an sich selbst stellt (immer auf dem letzten Stand bleiben) und die Wirklichkeit (immer hinterherhinken) und berichtet von einem Fortbildungsprogramm, dass sie mit Kollegen zur Social Software geschrieben hat. „Five weeks to a social library“ heißt es und bietet alles, was man wissen sollte online und frei verfügbar. Der Vorteil des Programmes – finde ich – liegt darin, dass schon die Anwendung des Programmes an sich, fortbildet. Man hört Podcasts, arbeitet in Wikis, mit Blogs … Ein Bestandteil der Fortbildung ist : „Selling Social Software @ Your Library“:  „Wie verkaufe ich social software meinen Kollegen?“ 

In einem früheren Beitrag hatten wir schon auf das Learning 2.0 Programm hingewiesen, es geht in eine ähnliche Richtung.

Beitrag von Kirsten Heinrich

LibraryThing+Bibliothekskatalog in Danbury, Connecticut

Wie zahlreiche amerikanische Bibliotheksblogs melden, gibt es den ersten Librarything-Bibliothekskatalog in Dabury, CT, USA.

Librarything erklärt einige vermeintliche Vor- und Nachteile in seinem Thingology-Blog am 14.5.07. Librarything erweitert den Opac  z.B. um Tags, verweist auf Audios und Videos und bringt die persönlichen Empfehlungen und Hinweise auf  ähnliche Bücher  mit in den Katalog ein.

Wer an diesen Ergänzungen seines Opacs interessiert ist, wende sich an Tim Spalding: tim@librarything.com

Beitrag von Kirsten Heinrich