Archiv für den Monat März 2015

Digital Storytelling: Drei Plätze zu vergeben!

Die Bill und Melinda Gates Foundation hat im Rahmen ihrer weltweiten Unterstützung öffentlicher Bibliotheken auch immer wieder Bibliotheken in Osteuropa gefördert. Im Kontext dieser Programme habe ich auf der NextLibrary-Conference 2013 in der Session „Innovative approaches to technology training: Meeting patrons needs from e-book to email“ auch Camelia Crişan von Biblionet Romania kennengelernt. Camelia ist inzwischen Executive Direktor bei der Progress Foundation in Rumänien und trägt am 27. April am Institut für Journalismus und Public Relations an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen-Recklinghausen-Bocholt vor.

Thema: The Power of Digital Storytelling in  Advocating Change of Local Institutions (The case of Romanian Libraries)

Für diesen Vortrag sind noch drei Plätze für Kolleginnen oder Kollegen aus Bibliotheken zu vergeben! Wer Interesse hat, darf sich gern direkt melden bei: camelia.crisan[at]progressfoundation.ro.

Beitrag von Andreas Mittrowann

Nachtrag: Frau Dr. Crisan hat mir den Beitrag zur Verfügung gestellt und ich darf ihn den Globolibro-Leserinnen und Lesern als Anhang zu diesem Beitrag als Download anbieten: Power of DS in advocating change

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Kanada: Edmonton Public Library mit digitalem Archiv für Lokalmusik

In den deutschen Öffentlichen Bibliotheken sind vielerots die Ausleihen mit Musik-CDs rückläufig,
da insbesondere jüngere Menschen Musik über YouTube oder Streamingdienste wie Spotify oder
Simfy hören. Firmen wie Apple und Amazon stehen mit ähnlichen Diensten in den Startlöchern.
Wie können Bibliotheken mit dieser Situation umgehen? Soll man künftig ganz auf ein CD-Angebot
verzichten oder vielleicht wie die Delfter Bibliothek in den Niederlandern lokale Spotify-Plätze anbieten?

Die Edmonton Public Library geht einen anderen Weg: Sie bietet ab Ende April die Musik
lokaler Bands und Künstler über einen kostenlosen Streamingdienst auf der Seite
http://www.capitalcityrecords.ca an. „Dies ist eine Gelegenheit für uns, um Vorteile aus einer coolen,
neuen Technologie zu ziehen die Menschen dabei unterstützen kann, sich mit kultureller Geschichte
in anregender Weise zu beschäftigen“, so Alex Carrtuhers, die bei der Edmonton Public
Library für „Digitale Spaces“ verantwortliche Bibliothekarin.

Bürger mit Bibliotheksausweis werden freien Zugriff auch auf die Möglichkeit zum Herunterladen
der Songs haben, während Nichtnutzer lediglich streamen dürfen. Musiker erhalten – je nach Länge
des Albums – bis zu 200 kanadische Dollars (rund 140 Euro). Auch die Toronto Public Library hat ein digitales Angebot lokaler Musik für ihre Kunden erarbeitet, weitere Informationen dazu finden sich hier.

Link: http://www.edmontonjournal.com/touch/story.html?id=10767915

Beitrag von Andreas Mittrowann