Kinderbibliothek mit Entdeckungszentrum in Queens eröffnet

In der vergangenen Woche öffnete das neue Children’s Library Discovery Center der New Yorker Queens Library seine Pforten. Der moderne Anbau in Form eines Kubus wurde vom Büro „1100 Architect“ gestaltet und von der Firma „Lee H. Skolnick Architecture & Design Partnership“ eingerichtet. Konzeptionell werden die Überlegungen zur interaktiven Kinderbibliothek aus Singapur, DänemarkPaderborn oder Baltimore fortgeführt: Neben das Medienangebot tritt eine Reihe von Experimentierstationen zu naturwissenschaftlichen Themen oder mit spielerischem Charakter. Spiegel, Magnete oder Klänge laden zum Entdecken und Ausprobieren ein, erhöhen das pädagogische Potenzial der Bibliothek und unterstützen den Paradigmenwandel vom Ausleih- zum Lernort mit Aufenthaltsqualität.

Auch bei diesem Beispiel zeigt sich der Vorteil von strategischen Partnerschaften, denn die Lernstationen in Queens wurden mit Unterstützung der US-amerikanischen National Science Foundation finanziert und eingerichtet. Der Neubau stellt gleichzeitig einen wichtigen Baustein bei der Renovierung öffentlicher Gebäude in Queens dar, die im Wesentlichen auf die Aktivitäten von David J. Burney, dem Commissioner für das Department of Design and Construction zurückgehen

Links:
http://www.nytimes.com/2011/10/11/arts/design/new-yorks-public-architecture-gets-a-facelift.html?_r=2

http://www.queenslibrary.org/index.aspx?page_nm=DiscoveryCenter

Beitrag von Andreas Mittrowann, nach einem Hinweis von June Garcia

2 Gedanken zu “Kinderbibliothek mit Entdeckungszentrum in Queens eröffnet

  1. Ihr Hauptgesichtspunkt, diese Bibliothek zu erwähnen, war die interaktive Kinderbibliothek und die Bildung von Partnerschaften. Aus Hamburger Sicht, wo im Jahr 2013 solche Themen Gegenstand einer Internationalen Bauausstellung sein werden, möchte ich den von Ihnen am Ende und mehr noch in dem NYT Artikel genannten Aspekt der Umgestaltung und (Neu-)Nutzung von Bestandsgebäuden hervorheben. Mit diesen (er)neu(ert)en Gebäuden wird der Bevölkerung vor Ort eine Wertschätzung gezeigt, die neue Aktivitäten z. B. zur wirtschaftlichen, sozialen Stärkung anregen kann. Und das ist nicht ein Wunderglaube an die Heilkraft von Bibliotheken, sondern durch viele postive Beispiele belegt. Es ist natürlich ein Zusammenspiel von bricks und brain (i. S. von verantwortlich handelnden Menschen) erforderlich. Diese Kooperationen können sehr wohl durch Baumaßnahmen angeregt werden.

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