Weitere Studie zeigt bessere Erinnerungsfähigkeit von Print-Lesern

Nachdem in einer Studie der Universitätsbibliotheken von Kalifornien über 50 Prozent der Studenten ausgesagt hatten, dass sie sich an Lerninhalte aus gedruckten Büchern besser erinnern können, liegen nun ähnliche Erkenntnisse auch für den Zeitungsmarkt vor. So wurden in einer kürzlich durchgeführten US-Studie die Erinnerungsleistungen von Lesern der Print- und der Online-Ausgabe der New York Times untersucht.

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die Leser der Druckausgabe sich sowohl an deutlich mehr Nachrichteninhalte als auch an deren wesentliche, inhaltstragenden Aspekte erinnern konnten. Als hauptsächliche Ursache vermuten die Autoren der Studie fehlende „visuelle Anker“ wie die Textplatzierung auf der Seiten sowie ablenkende Werbung und Formatierung in der Online-Version.

Quelle:
http://www.teleread.com/chris-meadows/study-suggests-readers-read-comprehend-more-from-print-than-e-newspapers

Beitrag von Andreas Mittrowann

US-Initiative zu portabler Buchumgebung

Das Library Journal berichtet über das “Uni-Projekt” von Leslie und Sam Davol, das sich zum Ziel gesetzt hat, eine “Institution in der Kiste” zur Unterstützung von Bibliotheken und Stadtteilzentren zu schaffen. Im Kern geht es um eine extrem leichte Konstruktion, die überall aufgestellt und mit Büchern und anderen lernfördernen Installationen bestückt werden soll. Die Davols sind unter anderem Mitbegründer der “Storefront Library” in Boston, die für viel öffentliche Aufmerksamkeit gesorgt hat.

“Es geht darum, dorthin zu gehen, wo Menschen sich versammeln, um das zu erreichen, was Bibliotheken erreichen. Es geht darum, das zu tun, was Bibliothekarinnen und Bibliothekare tun: Informationen neu zu ordnen und den Menschen zu präsentieren”, so Sam Davol.

Das Objekt selbst besteht aus 144 offenen Würfeln, die auf verschiedenste Weise miteinander kombiniert und zusammengesteckt werden können, je nach individuellen Anforderungen des Ortes. Ein Würfel hat eine Kantenlänge von 16 Inches (40,64 cm) und bietet Platz für 10 bis 15 Bücher oder andere Dinge. Erste Abbildungen finden sich bei Flickr unter http://www.flickr.com/photos/65119884@N02/

Link: http://www.libraryjournal.com/lj/home/891436-264/using__the_cube_to.html.csp

Beitrag von Andreas Mittrowann

Kalifornien: Studenten lernen lieber mit Büchern

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift “Library Journal” berichtet über eine Studie der US-amerikanischen University of California Libraries, nach der Studenten nach eigener Auskunft lieber mit Büchern lernen. Die Untersuchung wurde im Rahmen eines Springer E-Books-Projektes durchgeführt und bezog 2561 Befragte ein.

Gestellt wurde unter anderem auch die zentrale Frage: “Bevorzugen Sie für Ihre akademische Arbeit im Allgemeinen eher gedruckte Bücher oder E-Books ?”. Von den 273 Studierenden der “Undergraduates sagten daraufhin 53 Prozent, sie bevorzugten gedruckte Bücher. Library Journal hebt besonders die Tatsache hervor, dass als Grund hauptsächlich Konzentrations- und Erinnerungschwierigkeiten beim Lernen vor dem Computer angegeben wurde.

Quelle: Library Journal, Ausgabe Juli 2011, Vol. 136, No. 12, Seite 14f.

Link zur Studie: http://www.cdlib.org/services/uxdesign/docs/2011/academic_ebook_usage_survey.pdf

Beitrag von Andreas Mittrowann

Radiosendung zur Bibliothekslage in Kanada

Auch in Kanada stehen die Kommunen vor finanziellen Herausforderungen – dies gilt auch für die Hauptstadt Toronto und vor diesem Hintergrund findet aktuell eine Diskussion zur benötigten Anzahl von Bibliotheksfilialen statt.

Die Canadian Broadcasting Corporation widmet dem Thema eine Sendung in der Reihe “The Current” mit Moderator Jim Brown, die im Internet abgerufen werden kann. Die Dauer beträgt rund 22 Minuten.

Link:
http://www.cbc.ca/thecurrent/episode/2011/08/02/whither-the-library/

Beitrag von Andreas Mittrowann