Warum Bibliotheken immer noch zählen

Die Online-Zeitschrift „Salon“ setzt sich in einem lesenswerten Themenschwerpunkt mit der Notwendigkeit und dem Wert von Bibliotheken auseinander, denn: „Public libraries across the nation and the globe now face drastic funding cuts from politicians and administrators who often claim that they’re obsolete.” Die vielen von „Slate“ aus den vergangenen Monaten zusammengestellten Beispiele zeigen, wie lebendig und bedeutsam die Bibliotheken im US-amerikanischen Alltag für die Bürger an jedem einzelnen Tag sind:

  • Ein Bericht zum 100. Jubiläum der New York Public Library am 23. Mai beschreibt die Einzigartigkeit der „Institution Bibliothek“, ihre Unterstützung und Förderung von Menschen, die sich keine E-Reader und keinen heimischen Internetanschluss leisten können, den „Ort Bibliothek“ mit seiner unverwechselbaren Atmosphäre sowie die simple Tatsache, dass nicht jeder Wissensinhalt über einen Bildschirm transportiert und nicht jedes Lernerlebnis digitalisiert werden kann – mögen es der Schreibtisch von Charlotte Brontë, eine Orginalausgabe von Shakespeare, ein interaktives Lernszenario oder die Hausaufgabenhilfe in der Bibliothek sein.
  • In Camden, New Jersey sollen alle Zweigbibliotheken geschlossen werden – Interviews mit Beteiligten und Betroffenen zeigen, auf welche Werte und welchen Bildungsnutzen die dortigen Bürger demnächst verzichten müssen.
  • Wie kommt der Leser zum Buch? In einem Artikel zeigt Laura Miller, wie wichtig immer noch die Empfehlung von Mensch zu Mensch unter Umgehung sämtlicher Empfehlungsalgorithmen ist.
  • Wie veändern sich die Bibliothek und ihre Kunden, wenn sich der Standort mitten in einem Einkaufszentrum befindet? Ein Beispiel aus Dallas zeigt die Explosion der Besucherzahl und der Nutzung, wenn Bibliotheken sich genau am richtigen Ort befinden.

Viele weitere Beispiele finden sich unter dem folgenden Link:
http://www.salon.com/books/libraries_and_librarians/?story=/books/la

Beitrag von Andreas Mittrowann

2 Gedanken zu “Warum Bibliotheken immer noch zählen

  1. Der Erscheinungsort ist allerdings die (mir unbekannte) Zeitschrift Salon, nicht Slate. Man beachte dort die bemerkenswert hohe Zahl aktiver Kommentierungen. Offensichtlich gibt es in den USA Menschen, die bibliothekarische Themen interessieren.

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