The smart city and its libraries

Vom 10. bis 12. Oktober fand in Kopenhagen die internationale Konferenz „The smart city and its libraries“ mit 180 Teilnehmern aus fünf Kontinenten statt. Veranstalter waren das US-amerikanische Urban Libraries Council (ULC), das australische Netzwerk der Bibliotheken aus der Region Victoria (VICLINK), das Public Libraries International Network (PLIN) sowie die Stadtbibliothek Kopenhagen. Thematisch im Zentrum standen der ökonomische Wert von Bibliotheken, ihr Beitrag zum städtischen Leben und die Bibliothek als „physischer Raum“: Welchen Wert können Bibliotheken als „Wohlfühlorte“ im digitalen Zeitalter darstellen und welche Voraussetzungen brauchen sie dafür?

Aus meiner Sicht eine exzellente Konferenz mit den richtigen Themen und sehr guten Sprechern wie Patrick Losinski aus Columbus, Ohio („ökonomischer Wert“), Maija Berndtson aus Helsinki, Finnland („Mut zur Lücke – auch bei der Raumplanung!“) oder Debra Rosenfeldt aus Victoria, Australien, die einige hervorragende Neubauten vorstellte. Alle Präsentationen sollen auf der Konferenz-Website www.smartcity2008.dk bereitgestellt werden. Die Website besticht durch ihre sehr gute Web 2.0-Anbindung: Neben dem Beitritt zu einer Facebook-Gruppe werden del.icio.us, Flickr und Tagging berücksichtigt. Zu allen Bereichen sind Kommentare zugelassen.

Im Zusammenhang mit Recherechen zur Konferenz fand ich übrigens noch das sehr gute Papier des australischen Kollegen Alan Bundy mit dem Titel: „Places of connection: New public and academic library buildings in Australia and New Zealand„. Es stammt zwar aus dem Jahr 2004, verfügt aber unter anderem über eine sehr interessante Linkliste zu „Joint use buildings“, also Gebäuden, die von der Bibliotheken gemeinsam mit anderen Institutionen wie Museen, Bildungsstätten oder von öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken gemeinsam „bespielt“ werden.

Link: http://smartcity2008.dk/
Link: http://www.library.unisa.edu.au/about/papers/Places-of-connection.pdf

Beitrag von Andreas Mittrowann

Ein Gedanke zu “The smart city and its libraries

  1. 1. Da bei mir der Tagungsbeitrag eine Teilnahme verhinderte, kann ich nur hoffen, dass sich der Inhalt dieser spannenden Tagung bald über die Veröffentlichung der Beiträge nachvollziehen lässt.
    2. Die Zahl deutscher Teilnehmer ist ein Trauerspiel.

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