Archiv für den Monat Juni 2008

Bücherbusse in Großbritannien

Library Web UK weist auf einen Bericht des Londoner Bibliothekars Ian Snowley zu einer Konferenz der britischen Bücherbus-Bibliothekare hin: Am 7. Juni fand in Aintree im nordwestlichen England die „Mobilemeet“ statt. Dabei handelt es sich um eine Veranstaltung der Branch and Mobile Libraries Group im Rahmen des „Chartered Institute of Library and Information Professionals“ (CILIP). Das diesjährige Treffen stand unter dem Motto „Picking a winner: How to plan your new mobile library and work with with contractors to make sure you get what you want“ – im Kern also um die Auswahl von Geschäftspartnern und Auftragnehmern bei der Planung neuer Bücherbusse.

So stand auch bei den Vortragenden Alan Moir, Derek Keillor und weiteren Sprechern die zielgenaue Anpassung der Busse an die Anforderungen der Kunden und Bibliothekare im Kern der Präsentationen. Interessant für die deutschen Kolleginnen und Kollegen sind auch die Fotogalerie und der Jahresbericht, auf der Website leider aus den Jahren 2003 / 2004 (!). Mobile Services für physische Medien werden auch in den kommenden Jahren weiterhin Bedeutung haben, gerade vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in ländlichen Regionen. Schön wäre es, wenn die Organisatoren der Konferenz auch die Vorträge auf der Website zur Verfügung stellen. In diesem Zusammenhang sei deshalb auch auf die australischen Kollegen und die Website „Mobile Libraries“ hingewiesen, auf der auch eine Reihe von „Best Practice“-Guidelines sowie die Programme vergangener Konferenzen zum Thema angeboten werden.

Link: Website „Mobilemeet“

Link: Website „Mobile Libraries“

Beitrag von Andreas Mittrowann

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San Francisco mit Bibliothekskampagne

Die San Francisco Public Library in Kalifornien (USA) hat gemeinsam mit anderen Bibliotheken aus ihrer Region die Kampagne „Free2“ durchgeführt. Ziel war es, das Bewusstsein der Bürger für die wertvolle Rolle der Bibliotheken in der Gesellschaft und in ihrem persönlichen Leben zu wecken. Dabei ging es insbesondere darum, das Nachdenken über die vielen Wege anzuregen, mit denen Bibliotheken ihre Nutzer unterstützen – sei es bei der Vernetzung mit anderen Menschen, bei Kreativität, Imagination, bei der Erforschung der Welt oder beim individiuellen Erfolg.

Die Aktion wurde in Form eines Schreibwettbewerbes durchgeführt, in dem die Unterstützer von Bibliotheken in 25 oder weniger Wörtern (!) beschreiben konnten, was sie „frei zu tun oder zu sein sind“ – dank der Arbeit ihrer lokalen Bibliothek. Die Gewinner werden offensichtlich in Kürze auf der Website der Kampagne bekannt gegeben. Dort können in der Zwischenzeit auch die Videos und Podcasts abgerufen werden, mit der die Kampagne begleitet wurde.

Link: http://www.WeAreFree2.org/

Beitrag von Andreas Mittrowann