KinderbibliothekarIn – KindermediothekarIn – Kinderspiele

Scandinavian Public Library Quarterly’s erstes Heft 2008 ist herausgekommen, wie immer mit phantastisch anregenden Artikeln. Ganz besonders schön finde ich den Artikel: „To do or not to do“: Tun oder nicht tun? Kernkompetenzen, neue Rollenverteilung und Profile der Mitarbeiter unserer Kinderbibliotheken.

Ann Poulsen benennt die Schwierigkeiten der Vermittlung von kinderbibliothekarischer Arbeit sowohl gegenüber den Trägern, als auch der „Kundschaft: Kinder“. Eine ausführliche Studie des dänischen Kultusministeriums zur Zukunft des Bibliotheksservices kommt zu dem Ergebnis, dass vor allem diese Arbeit verändert werden muss. Die Bibliotheken spielen erfreulicherweise weiterhin eine große Rolle im Leben der Kinder. Aber der Schwerpunkt der Arbeit verändert sich: weg von der traditionellen Frage, welche Informationsbedürfnisse oder kulturellen Aktivitäten die Bibliothek abdecken sollte hin zu: Wie erreicht man die Kinder heute?

Ein zentraler Punkt ist für Poulsen dabei die Qualifikation des Personals der Kinderbibliothek, das unbedingt ein umfassendes Wissen über die Lebenswelt der Kinder haben sollte, womit hier nicht unbedingt Bibliothekare gemeint sind! Vor allem das Wissen über die Lebenswelten der Kinder und den Medienumgang der Kinder ist wichtig für die Kinderbibliotheksarbeit: Computerspiele, SchülerVZ, Chats, Youtube …

Beitrag von Kirsten Heinrich

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