Was tun wir Bibliothekare?

David A. Tyckoson, Präsident der Reference and User Association in den USA stellt diese Frage in einem Artikel der Reference and User Quarterly Zeitschrift. Er ist der Ansicht, dass Bibliothekare ihre Arbeit zu stark in Frage stellen. „The success of any library is not measured by how it follows trends in the profession, but by how it serves the members of its parent community“.

Tycskoson wehrt sich gegen alle Anforderungen, die an eine Bibliothek von außen gestellt werden und traut nur den Bibliothekaren vor Ort zu, wirklich beurteilen zu können, was ihre konkreten Benutzer sich wünschen. „Alle Bibliotheksarbeit findet vor Ort statt“ paraphrasiert er O’Neill.

Wobei er sich nicht grundsätzlich Neuerungen wie einige Web2.0 basierten Technologien verschließt, sondern diese begrüßt, da sie die Netzwerksarbeit der kommunalen Bibliotheksarbeit ja unterstützen. „Web 2.0 ist gut, nicht weil die Bibliothek sich dem Web angleicht, sondern andersherum das Web den Bibliotheken.“

„Helping and guiding and interacting with users–that thing that we do–will do as much to keep the library relevant and vital as any new technology or program.“

D. Tyckoson: „That thing you do“, in RUSQ vom 6.1.2008

Kirsten Heinrich

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s