Tod dem Jargon

Wieder ist es Karen G. Schneider, die ich mit einem phantastischen Vortrag („Death to Jargon“) zitieren muss! Ein Vortrag über Jargon – nicht nur den Bibliotheksjargon, den sie „Biblish“ nennt. Karen Schneider trifft für meine Begriffe so sehr den Nagel auf den Kopf – Sie fordert Sie dazu auf, sich ihre Webseite anzusehen – „… lesen Sie sie laut, zeigen und fragen Sie Verkäufer, Gärtner und Elektriker, ob Sie Ihre Webseite verstehen!“

Jargon einer großen bibliothekarischen Firma in ihrer Produktwerbung:

„Nutzen Sie unsere führende Marke um proprietäre Inhalte und innovative lösungsorientierte Produkte zu liefern, die Reed Elsevier in Kunden- Arbeitsabläufe einbettet , um die Wertschöpfungskette zu verbessern.“

Karens Übersetzung lautet: „Wir haben Sie da, wo wir Sie schon immer haben wollten, jetzt bitte bezahlen“.

Schneider ruft dazu auf, eine aktive Sprache zu nutzen und einfache Fragen zu stellen, anstatt komplizierter Benutzungsanweisungen: Suchen Sie …? Hier finden Sie … Buch verlängern…

Wer diesen wunderbaren Vortrag hören will oder sich die Folien anschauen kann das auf den Seiten der „Online programming for all libraries“

Beitrag von Kirsten Heinrich

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