„Open Content Alliance“ versus Google Book Search

Brewster Kahle ist der Gründer und Direktor des „Internet  Archive„, das seit 1996 Internetseiten archiviert. Das „Open Content Alliance“ Projekt arbeitet mit ca. 80 Bibliotheken zusammen und scannt – wie Google – Bücher ein, um diese der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Gerade hat sich die Boston Public Library entschieden, nicht mit Google zusammenzuarbeiten, sondern mit OCA. Google bezahlt den Bibliotheken für die gescannten Bücher, OCA dagegen verlangt von den Kunden, dass sie das Buch selber scannen. Die Mehrzahl der Bücher ist frei von Copyright Ansprüchen, d.h. von vor 1922.

OCA hat sich zum Grundsatz gemacht, dass die Bücher in allen Suchmaschinen gefunden werden können, was bei Google nicht funktioniert. Außerdem verlangt Google von seinen Partner-Bibliotheken, dass sie technologisch die Suche auf Google beschränken, d.h. andere Suchmaschinen blockiert werden.

Zum Teil arbeitet OCA mit  Microsoft und Yahoo zusammen, allerdings sind diese Bücher dann nur in der Suchmaschine „Live Search“ zu finden.

Mehr zu diesem Titel finden sie in der New York Times vom 22. Oktober: „Libraries Shun Deals to Place Books on Web“ von  Katie Hafner.

Beitrag von Kirsten Heinrich 

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