Brauchen wir noch Bibliotheken?

Diese Frage stellt sich Washington-Post-Kommentator Marc Fisher anlässlich des vergangenen ALA-Kongresses in der Haupstadt der USA. LISNEWS weist in seiner Ausgabe vom 4. Juli auf diesen interessanten Kommentar hin.

Fisher geht in seinem Artikel auf die starke Rolle des Internet und die schwindenden Ressourcen öffentlicher Bibliotheken ein und fragt nach der Rolle von öffentlichen Bibliotheken als Treffpunkten in der Zeit von Kaffeeketten wie Starbucks und großen, attraktiven Buchhandlungen wie Borders in den USA. Fairerweise bezieht er in seinen Kommentar aber auch die immer attraktiver werdenden Bibliotheks-Neubauten und die stärker werdenden digitalen Angebote der Bibliotheken ein und meint: “In the end, however the financial and brick and mortar questions are resolved, the future of libraries will be as much a matter of pace as of physical appeal.”

Besonders interessant sind aber die vielen Leser-Kommentare auf der gleichen Seite. Wenn Sie sich für die nächste Diskussion mit kommunalen Entscheidern rüsten wollen – hier finden Sie viele gute Argumente zu Themen wie Qualität, Bildungsauftrag eines demokratischen Staates und Leseförderung.

Link: Kommentar von Marc Fisher in der Washington Post

Beitrag von Andreas Mittrowann

Houston zeigt Services auf YouTube

Die Houston Public Library in Texas (USA) zeigt ein Video ihrer für Bibliothekskunden lizensierten Datenbankangebote auf YouTube. Der professionell erstellte zweiminütige Film weist insbesondere auf die Services hin, die Kunden via Ausweisnummer über die Bibliotheks-Website nutzen können und stellt typische Kundenfragen aus der US-amerikanischen Bibliothekspraxis in den Vordergrund: “Welche Tests gibt es über meinen Kühlschrank?”, “Was ist antibiotika-resistente Tuberkulose?” oder “Welchen Gewinn erzielte das Unternehmen Halliburton in 2005?” Der werbefreien Charakter der Bibliotheksangebote wird herausgehoben.

Link: http://www.youtube.com/watch?v=eicVA_3FrtA

Beitrag von Andreas Mittrowann