Arbeitstreffen zur bibliographische Kontrolle: Google, Bibliotheken und Wissenschaft

Karen G. Schneider, Autorin und Bibliothekarin, hat in ALA Techsource einen wichtigen und interessanten Brief an die Library of Congress geschrieben. Anlass ist es, die erlesenen Personen, die an dem heutigen Treffen zwischen Google und anderen Infospezialisten aus Wissenschaft, Forschung, Bibliotheken und Medien an etwas zu erinnern.

Nämlich daran, dass es zwar schön sei, sich über bibliographische Kontrolle zu unterhalten, aber dass die Vertreter der Bibliotheken doch bitte bedenken sollen, dass sie gar nicht unbedingt die erste Wahl sind, wenn Leute Infos suchen. Hier das exakte Zitat: “ We are not even close to being the first service of choice for information seekers; we are pretty much down there with asking one’s mother. Libraries across the country are increasingly asked to justify their existence in order to receive continued funding, and some have been unable to do so.

Weiterhin schreibt sie, dass gedruckte Buch sei doch bereits eine Metapher, Bücher würden heutzutage digital geboren, wie auch Zeitungen. Sie bittet die Teilnehmer darauf zu achten, dass es zwar wichtig sei, sich über Metadaten und bibliographische Kontrolle zu unterhalten, aber sie sollten doch bitte nicht das wichtigste Gebot vergessen: das „Recht auf Lesen“.

Ich bin gespannt, ob wir von dem Treffen etwas internes zu hören bekommen!

Beitrag von Kirsten Heinrich

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