Google’s Bibliotheksprojekt

Im Magazin der Süddeutschen (8.12.2006, S. 14-16) ist ein langer Artikel über Google’s Bibliotheksprojekt: „Bedeutet dieses Mammutprojekt das Ende des Buches?“ fragt Tobias Kniebe. Die zwei gegensätzlichen Positionen sind klar: das Urheberrecht – die geistige Schöpfung versus den freien und ungehinderten Zugang zu Informationen. Googgle’s Ansinnen ist klar, sie wollen „die Information der Welt verständlich organisieren und zugänglich machen“ (Google Newsletter for librarians, Dez. 2005).

Die Qualität und Lesbarkeit der gescannten Bücher scheint zweifelhafter Natur zu sein bei Google. Auch das Gutenberg-Projekt verfolgt ähnliche Ziele, hat aber wohl eine bessere Qualitätskontrolle, Gunter Hille sagt in dem Artikel allerdings“ Wir haben einfach zu wenig Geld, um mehr zu scannen“.

Der Scan-Beauftragte und Techniker von Google Iossiger sagt: „Es ist schon wahr, meine Maschinen fressen die Inhalter der Bücher in sich hinein und machen sie überflüssig … aber dadurch betrachte ich sie mit völlig neuen Augen …“

Beitrag von Kirsten Heinrich

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