OCLC Report zur vernetzten Welt

23. Oktober 2007

Ein neuer OCLC Report mit dem Titel:”Sharing, Privacy and Trust in our networked world ist erschienen. Thematisch geht es um die soziale Vernetzung und Partizipation durch das Internet und die Rolle, die Bibliotheken dabei spielen (könnten). Basierend auf einer Umfrage in Canada, Frankreich, Deutschland, Japan, England und den USA.

Kritikpunkt der Bloggerin  Jenny Levine ist der Umgang von OCLC mit eben diesem Thema - keine öffentliche Diskussions- oder Kommentar Möglichkeit zum Report ist möglich, kein Blog weit und breit - soweit OCLC zum Thema “soziales Netzwerken”!

Beitrag von Kirsten Heinrich 


Biblio-Blogger Umfrage 2007 und Fortbildung online

20. September 2007

Meredith Farkas, Bibliothekarin, Autorin (Social Software in Libraries: Building Collaboration, Communication and Community Online ) und “Bloggerin” (ist das eigentlich ein schönes Wort?) hat die Ergebnisse einer Umfrage unter Bloggern: d.h. aktiv bloggenden Bibliothekar/Innen, veröffentlicht.  Hier eine kurze Zusammenfassung:

Mehr Frauen als Männer schreiben Weblogs (66 -33%)

37% sind zwischen 31 und 40 Jahren

71% haben einen akademischen, bibliothekarischen Abschluss (MLS, MLIS, MSIS), 62% haben neben dem Bibliotheksstudium keinen weiteren MA.

14% der Blogger kommen aus großen wissenschaftlichen Systemen, knapp gefolgt mit 13,6% aus großen öffentlichen Bibliotheken 

15% sind im Auskunftsdienst tätig

Weitere Ergebnisse, wie z.B. Einstellungen und Verhalten der Blogger wird sie in Kürze veröffentlichen.

 Fortbildung gefällig?

Außerdem gibt Meredith Farkas den tollen Hinweis, dass viele Reden und Sessions der ALA Spiele Symposiums, das im Juli stattgefunden hat, online zur Verfügung gestellt wurden. Die Videos und mp3-Mitschnitte der sessions kann man in ALA Techsource hier anschauen/hören!

Kirsten Heinrich 


Die 25 besten bibliothekarischen Weblogs

5. September 2007

In einem Artikel der online education database über die “Top 25 Librarian Blogs” ist der meist besuchte bibliothekarische Weblog das “librarian.net” von Jessamy West: “a sometimes librarian, sometimes writer, sometimes blogger, and sometimes technology instructor/consultant”.

Maßstab war die Anzahl der Blogbesuche und der links zu diesem Blog, ausgewertet wurden Blogs, die auf der DMOZ Seite: Library and Information Science : Weblogs   genannt werden (Globolibro und netbib sind hier z.B. noch nicht dabei).

Interessant ist die Liste auch, um Vergleiche anzustellen und ein paar neue Ideen zum Lesen zu bekommen!

Kirsten Heinrich 


San Francisco mit Zeitschriften-Blog

31. Juli 2007

Das “Herb Caen Magazines and Newspapers Center” der San Francisco Public Library (USA) betreibt seit Juni 2007 ein eigenes Blog mit Nachrichten zur Arbeit und den Projekten dieser Abteilung. Aktuelle Ereignisse wie der Unabhängigkeitstag am 4. Juli, Sportveranstaltungen oder die in den USA sehr beliebte Familienforschung werden als Anlass genommen, die umfangreichen Dienstleistungen dieser Bibliotheksabteilung vorzustellen.

Namensgeber Herbert Eugene Caen arbeitete seit den 1930er Jahren als Kolumnist für den San Francisco Chronicle und gewann 1996 den Pulitzer-Preis. Er starb im Februar 1997.

Link: http://sfplmagsandnews.blogspot.com/

Beitrag von Andreas Mittrowann


Auckland nutzt Web 2.0 für Ausstellung

31. Juli 2007

Die Hokianga-Region liegt auf der Nordinsel Neuseelands und wird von den Maori wegen ihrer besonderen Bedeutung unter anderem auch “Quelle des Mondlichts” genannt. Die Auckland City Libraries in Neuseeland widmen diesem Gebiet nun eine Ausstellung zur Geschichte, den Menschen, der Natur und ihrem symbolhaften Charakter.

Die Bibliothek verleiht der Schau einen deutlichen Mehrwert über Web 2.0-Anwendungen: Das Ausstellungsblog versorgt interessierte Bibliothekskunden mit aktuellen Nachrichten und ist offensichtlich als Kooperationsprojekt zwischen Kunden und Mitarbeiter/innen entstanden, während Filmdokus auf YouTube u. a. die Ausstellungseröffnung und eine Vortragsserie zur Ausstellung präsentieren.

Link: http://www.aucklandcitylibraries.com/maori/hui

Beitrag von Andreas Mittrowann


Five weeks to a social library

25. Mai 2007

Meredith Farkas (Fernlernbeauftragte der Norwich University Library) berichtet in TechEssence über eine - uns allen wohl bekannte Herausforderung des Alltags - man sitzt bei der Arbeit, will endlich in Ruhe DEN neuesten, wichtigsten und spannendsten  Fachartikel lesen - und dann kommt ein Benutzer/Kollege/Telefonklingeln etc. Abends, wenn man den Schreibtisch aufräumt, liegt der Artikel immer noch da … Sie beschreibt sehr schön, den Anspruch, den man an sich selbst stellt (immer auf dem letzten Stand bleiben) und die Wirklichkeit (immer hinterherhinken) und berichtet von einem Fortbildungsprogramm, dass sie mit Kollegen zur Social Software geschrieben hat. “Five weeks to a social library” heißt es und bietet alles, was man wissen sollte online und frei verfügbar. Der Vorteil des Programmes - finde ich - liegt darin, dass schon die Anwendung des Programmes an sich, fortbildet. Man hört Podcasts, arbeitet in Wikis, mit Blogs … Ein Bestandteil der Fortbildung ist : “Selling Social Software @ Your Library”:  “Wie verkaufe ich social software meinen Kollegen?” 

In einem früheren Beitrag hatten wir schon auf das Learning 2.0 Programm hingewiesen, es geht in eine ähnliche Richtung.

Beitrag von Kirsten Heinrich


LibraryThing+Bibliothekskatalog in Danbury, Connecticut

15. Mai 2007

Wie zahlreiche amerikanische Bibliotheksblogs melden, gibt es den ersten Librarything-Bibliothekskatalog in Dabury, CT, USA.

Librarything erklärt einige vermeintliche Vor- und Nachteile in seinem Thingology-Blog am 14.5.07. Librarything erweitert den Opac  z.B. um Tags, verweist auf Audios und Videos und bringt die persönlichen Empfehlungen und Hinweise auf  ähnliche Bücher  mit in den Katalog ein.

Wer an diesen Ergänzungen seines Opacs interessiert ist, wende sich an Tim Spalding: tim@librarything.com

Beitrag von Kirsten Heinrich 


Birmingham zeigt Web 2.0-Angebot auf YouTube

14. Mai 2007

Die Birmingham Public Library in Alabama (USA) zeigt unter der Überschrift “Social Software” in einem Animationsfilm auf YouTube ihre Web 2.0-Angebote. Dazu gehören die bekanntesten und beliebtesten Dienste wie Flickr mit Fotos von Veranstaltungen, die Bibliotheksblogs mit neuesten Bibliotheksnachrichten sowie zu den digitalen Beständen der Birmingham PL, das Bibliotheksprofil auf MySpace sowie natürlich das Angebot mit Filmen zu den Bibliotheksaktivitäten auf YouTube. Fazit: Die Kollegen aus Birmingham haben die Herausforderungen des Web 2.0 angenommen!

Link: http://www.youtube.com/watch?v=a3ylfi43N8g

Beitrag von Andreas Mittrowann, auf eine Anregung von June Garcia von Dubberly & Garcia Associates, Atlanta und Denver


Austaliens erste Unkonferenz

17. April 2007

Die Yarra Plenty Regional Library hat Australiens erste “Unkonferenz” durchgeführt. Unter einer Unkonferenz versteht man eine moderierte und interaktive Zusammenkunft von Fachkollegen, auf der die zu diskutierenden Themen erst vor Ort festgelegt und dann in einzelnen Gruppen bearbeitet werden. Der Begriff wird laut Wikipedia hauptsächlich in der “Geek”-Szene verwendet, also von Menschen mit einem starken IT-Fokus :-) Für die Gesamtveranstaltung wird ein grobes Thema vorgegeben.

In Yarra war dies das Thema “Web 2.0 und Bibliotheken” und so gab es bspw. Workshops zu “Mash-Ups” (Web 2.0-Werkzeuge werden innovativ miteinander kombiniert), Second Life (die künstliche Zweitwelt im Internet) oder Wikis, den interaktiven Wissensplattformen. Es ist natürlich keine Überraschung, dass auch Web 2.0-Technologien für die Dokumentation der Konferenz verwendet wurden: Ein Konferenzblog enthält erklärende, vor- und nachbereitende Beiträge, eine visuelle Dokumentation kann über YouTube abgerufen werden und Konferenzfotos können über das öffentlich zugängliche Foto-Portal “Flickr” eingesehen werden. Eine höchst interessante Konferenz und eine nachahmenswerte Methode, auch für uns im deutschsprachigen Raum!

Link: http://l2unconferencemelbourne.blogspot.com/

Beitrag von Andreas Mittrowann


Bibliotheksspiel

13. April 2007

Das war ja nur eine Frage der Zeit - in Amerika gehen die Bibliothek in Richtung “zweites Leben” und beschäftigen sich zunehmend mit dem Spielfaktor Bibliothek.

Wer lernen möchte, was Second Life für Bibliotheken bietet und was spielen mit Bibliotheken zu tun hat, der lese zuerst den Beitrag in ALA TechSource und fahre dann zu dem Symposium vom 22.-24. Juli nach Chicago. Versuchen Sie gar nicht erst, mit Second Life anzufangen: erstens macht es süchtig und zweitens begegnen ihnen merkwürdige Gestalten, um sich dort auszukennen, bitte mindestens 2 Werktage ansetzen!

Beitrag von Kirsten Heinrich