Diese Frage stellt sich Washington-Post-Kommentator Marc Fisher anlässlich des vergangenen ALA-Kongresses in der Haupstadt der USA. LISNEWS weist in seiner Ausgabe vom 4. Juli auf diesen interessanten Kommentar hin.
Fisher geht in seinem Artikel auf die starke Rolle des Internet und die schwindenden Ressourcen öffentlicher Bibliotheken ein und fragt nach der Rolle von öffentlichen Bibliotheken als Treffpunkten in der Zeit von Kaffeeketten wie Starbucks und großen, attraktiven Buchhandlungen wie Borders in den USA. Fairerweise bezieht er in seinen Kommentar aber auch die immer attraktiver werdenden Bibliotheks-Neubauten und die stärker werdenden digitalen Angebote der Bibliotheken ein und meint: „In the end, however the financial and brick and mortar questions are resolved, the future of libraries will be as much a matter of pace as of physical appeal.“
Besonders interessant sind aber die vielen Leser-Kommentare auf der gleichen Seite. Wenn Sie sich für die nächste Diskussion mit kommunalen Entscheidern rüsten wollen – hier finden Sie viele gute Argumente zu Themen wie Qualität, Bildungsauftrag eines demokratischen Staates und Leseförderung.
Link: Kommentar von Marc Fisher in der Washington Post
Beitrag von Andreas Mittrowann
17. Juli 2007 um 1:21 |
[...] dass selbst professionelle Medienblogs vor diesem Übel nicht gefeit sind). Mehr dazu auch bei Globolibro. Tags: Marc Fisher, Trend, Washington Post, [...]
17. Juli 2007 um 4:29 |
Nö – wozu?
In manchen Bilbliotheken werden gar Ein-Euro-Jobber ausgebeutet oder man bekommt glatt eine Bley®-Vergiftung!
Es ist klar wohin der Trend gehen wird. Im Zuge der Digitalisierung wird es immer weniger Volksbelustigungs-Stadtbüchereien geben und stattdessen eher Fachbibliotheken übrig bleiben. Das Ende der CD-ROM und DVD ist mit der technischen Entwicklung der Flash-Speicher (USB stick etc.) bereits eingeläutet worden. Somit wird auch das Buch nicht mehr zwangsläufig auf vergänglichem Papier bestehen bleiben – siehe derzeitige Entwicklungen in Japan.
MfG
J. Könen