Die “Bill and Melinda Gates Foundation” legt ihr Förderprogramm für öffentliche Bibliotheken in den USA neu auf. Im Fokus der Initiative stehen dabei dieses Mal Breitbandzugänge zum Internet sowie neue, leistungsfähige PCs. Die im vergangenen Monat neu begonnene Förderserie im Umfang von 11,5 Millionen US-Dollar ist auf 32 US-Bundesstaaten ausgerichtet und setzt damit die Aktivitäten aus dem vorhergehenden Jahr für die anderen 18 Staaten fort.
Jill Nishi – die zuständige Projektleiterin in der Stiftung – gab an, dass mehr als 40 Prozent der US-amerikanischen Bibliotheken Probleme hätten, die Mittel für eine angemessene IT-Ausrüstung und die erforderlichen Highspeed-Zugänge aufzubringen.
Der Schwerpunkt des Programms ist auf Städte fokussiert, in denen mindestens zehn Prozent der Bevölkerung als arm gelten. Hintergrund ist eine von der Gates Foundation im letzten Jahr finanzierte Studie der Florida State University, nach der 37 Prozent aller US-amerikanischen öffentlichen Bibliotheken keinen Breitband-Zugang anbieten.
Link: Pressemeldung Bill and Melinda Gates Foundation
Beitrag von Andreas Mittrowann