Wohin führt die Reise? Web 2.0 und Bibliotheken

Im OCLC Newsletter nextspace  nehmen 5 Bibliothekare Stellung zur Zukunft der Bibliotheken:

Dr. Wendy Schultz erzählt die Reise von der Library 1.0 (Bibliotheken sind Orte an denen der “Rohstoff” Buch bereit gestellt wird, die aber einen Raum für eine Gemeinschaft der Bürger bietet) über die Stationen 2.0 (die barrierefreie,  immer zugängliche - partizipative Bibliothek) 3.0  - 3D Library (die rein virtuelle Bibliothek) hin zur Library 4.0 (die Gedanken-Turnhalle, das Ideen-Labor, der künstliche Salon) .

Sie ist der Meinung, dass sich genau dort der Kreis wieder schliessen wird. Die Bibliothek wird, nach Ihrer Ansicht ein Ort, der Meditation - des Rückzugs - der Entspannung  - des Luxus  - der Ideen und Gedankensammelns sein. Ein Zufluchtsort - ohne Technikstress - mit gemütlichen Sesseln zum Lesen.

Andere Meinungen zu diesem Thema sind zu lesen von M. Stephens, Bibliothekar und Blogger (auch ein schöner Beruf!), Chip Nilges (Vizepräsident von OCLC), Rick Andereson und John Riemer.

Eine schöne Vi(Illu)sion ist dieser Zufluchtsort - im Moment erscheint es mir, als ob viele vor lauter neuen Entwicklungen schon jetzt dorthin geflüchtet sind…

Beitrag von Kirsten Heinrich

2 Antworten zu “Wohin führt die Reise? Web 2.0 und Bibliotheken”

  1. LIS in Potsdam » Blog Archive » Sonderausgabe von NeXT SPACE sagt:

    [...] zum Tode des Gründers von OCLC, Frederick G. Kilgour. Die Feier zu Ehren von Kilgour gibt es als WebCast Event nächste Woche. Die Sonderausgabe (no. 3) von NeXT beschreibt ihn als den Pionier der amerikanischen Bibliotheksautomatisierung. Geb 1914 gründete er OCLC 1967 und begann den WorldCat 1971. Bis 2004 war er u.a. an der renommierten School of Information and Library Science, University of North Carolina, “Distinguished Research Professor”. Auf die schon erwähnte, immer noch lesenswerte Ausgabe 2.0 von NeXT (zu Bibliotheken und Web2.0) hatte soeben Globolibro hingewiesen. [...]

  2. IB Weblog » Blog Archive » Bibliothek 4.0: Heimstatt der “Aesthetic economy” sagt:

    [...] (via Globolibro) [...]

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